Gänseblümchen
Der Teeaufguss des Gänseblümchens wirkt kühlend und reinigend und kann bei Husten verwendet werden. Bei Darmentzündung kann der Sud zu Klistieren genutzt werden. Der aus den Blättern gepresste Saft wirkt hilfreich beim Heilen von Wunden (alle 2-3 Stunden frische Auflagen).
Die frischen Blätter kann man als Salat oder Gemüse zubereiten. Diese Heilpflanze dient auch zur Appetitanregung, als Magen-, Galle- und Lebermittel und insbesondere zur Blutreinigung.
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Johanniskraut
Johanniskraut-Öl ist hilfreich bei Gicht und Brandwunden, es wirkt antientzündlich. Nehmen Sie hierzu eine Handvoll Blüten und ein gutes Öl und stellen Sie die Mischung 6-8 Wochen an einen warmen Ort.
Johanniskrauttee hilft bei Blasenschwäche und wirkt gegen Depression, Migräne und Nervosität.
Wichtig: Kann starke Lichtempfindlichkeit bewirken, kein Dauergebrauch!
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Kamille
Kamillentee wirkt schmerz- und krampfstillend bei Koliken, Bauchschmerzen, rheumatischen Erkältungen und Menstruationsbeschwerden. Kamillentee hat schweiß- und blähungstreibende Kraft. Der Tee kann auch zu Klistieren verwendet werden.
Äußerlich wirkt Kamille gegen rheumatische Schwellungen, sie kann z.B. in Form von Kamillesäckchen, Umschlägen und Bädern verwendet werden.
Bei Infektionen des Mundes wird Kamillentee zu Spülungen benutzt.
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Nelkenwurz
Nelkenwurz hilft gegen Durchfall und wirkt generell antientzündlich. Sie können mit Nelkenwurztee gurgeln und so z.B. Enzündungen im Mund behandeln. Äußerlich als Umschlag angewendet wirkt Nelkwurz gegen Frostbeulen und offene Beine. Zur innerlichen Anwendung wird Nelkenwurztee gegen Magen- und Darmstörungen getrunken.
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Ulme
Der aus Ulmenrinde zubereitete Tee wirkt entzündungshemmend auf Schleimhäute. Man kann ihn äußerlich zum Gurgeln bei Entzündungen im Mundraum oder auch innerlich bei Magen- und Darmschleimhautentzündungen verwenden. Wunden können mit feuchten Umschlägen behandelt werden. Ulmenrinde wirkt als feingemahlenes Pulver auch gegen Durchfall. Hier nimmt man 2 mal täglich einen halben Teelöffel mit etwas Wasser.
Ulmenrindentee bereiten Sie zu, indem Sie 2 Teelöffel Ulmenrinde mit ca. einem viertel Liter kaltem Wasser übergießen, das Ganze bis zum Sieden erhitzen und dann abseihen.
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Ysop
Ysoptee wirkt hilfreich d.h. entzündungshemmend bei Asthma und chronischer Bronchitis sowie bei Magen - und Darmkatarrhen. Als Gurgelwasser lindert es Halsentzündungen und Heiserkeit. Bei vermehrter Schweißbildung in Folge nervöser Übereregbarkeit wirkt Ysop lindernd. Äußerlich wird der Pflanzensud als Auflage zur Behandlung von Wunden und Verletzungen der Augen verwendet.
Für die Teezubereitung nimmt man eine Handvoll des trockenen Krauts auf 1 Liter Wasser, erhitzt dies bis zum Kochen und läßt es 15 Minuten ziehen.
Das ätherische Öl wird in der Kosmetik- und Parfümindustrie als Zusatz in Badeölen verwendet.
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Zaubernuss
Zaubernussblätter helfen bei leichten Hautverletzungen, lokalen Entzündungen der Haut und der Schleimhäute. Weiterhin bei Hämorrhoiden und Krampfaderbeschwerden. In der Volksmedizin wird die Zaubernuss auch innerlich als Tee bei Durchfallerkrankungen verabreicht. Heilsam sind die Gerbstoffe: sie wirken adstringierend, lokal hämostyptisch (blutstillend) und entzündungshemmend.
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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind über Ursache oder Behandlung von Beschwerden konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.
